Auf den Spuren von Johannes!

Pilgern im Mühlviertel!

Was würde wohl Jacob sagen, hätte er Johannes auf der Die Freie Spur” getroffen? Wir werden es wohl nie erfahren ob die beiden gemeinsam im Mühlviertel waren! Genausowenig wie wir wissen ob am Galgenbühel jemals wer gehängt wurde!

Wir können diese Pilgerfahrt jeden unser Freunde empfehlen, drei Tage durch diese wunderbare Landschaft zu wandern, in sich zu kehren und diese Tage zu genießen.

Der Johannes Weg, die Mühlvierteler Antwort auf den Jacobs Weg! Der Initiator, der bekannte Linzer Dermatologe MR Dr. Johannes Neuhofer, will den Wanderern auf zwölf Stationen Mut machen, um nach vorne zu schauen und sich wieder auf sich selbst zu besinnen. Die Leitsätze der zwölf Stationen sind weder Gebote noch Dogmen, weder Glaubenssätze noch Vorschriften, weder Befehle noch Aufträge. Sie sind eine Einladung, sich der Pflichten aller zu besinnen, um die Rechte des Einzelnen zu stärken. »Ich freue mich über alle, die sich auf den Weg machen und wünsche jedem, dass er ankommt. Am Ziel seines Johanneswegs«, so Neuhofer.

Die Strecke führt in Form einer Lilie (dem Symbol des Lichts) durch eine der sehenswertesten Regionen unseres Landes, die Mühlviertler Alm. Die Region mit ihren zehn Gemeinden im nordöstlichen Mühlviertel zeigt sich ihren Gästen als intakter Naturraum weitab von urbanen Ballungszentren, mit überaus gastfreundlichen Bewohnern. Erfahren Sie am eigenen Leib den »Ursprung der Lebensfreude«, wie es im Regionsslogan heißt.

Start und Ziel des Johannesweges befinden sich in der Gemeinde Pierbach. Zu Beginn führt der Weg auf den Ramlberg und weiter zum Hof der Familie Irxenmayer. Hier befinden sich der Johannesbrunnen und die Engelskapelle, die erste Station des Johannesweges. Wer möchte, kann die Abfüllanlage des „Irxwassers“ und – ein kleines Stück entfernt – die Kugelmühle besichtigen sowie in der Engelskapelle innere Einkehr halten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sanft bergauf und bergab wandert man über Wiesen und auf Waldwegen weiter in Richtung Schönau. Nach dem Ort geht es aufwärts zum Herrgottsitz. Auf dieser Felsformation, auf der sich eine sitzförmige Mulde befindet, soll sich der liebe Gott zufrieden ausgeruht haben, nachdem er die Welt erschaffen hatte. Weiter geht’s zur Burgruine Prandegg, der zweitgrößten Burgruine Oberösterreichs, wo man vom Turm aus den herrlichen Rundblick bis in die Alpen genießen kann.

Der nächste Abschnitt führt Sie zum weithin sichtbaren Herzogreitherfelsen. In Stein gehauene Stufen und eine Aufstiegshilfe ermöglichen es, das riesige, granitene Felsgebilde zu besteigen und die Aussicht zu genießen.

Nun führt der Johannesweg weiter nach St. Leonhard bei Freistadt. Hier lohnt sich die Besichtigung der Wallfahrtskirche, deren Ursprung bis zum Anfang des 12. Jahrhunderts zurückreicht. 

In Sachen Unterkünfte empfiehlt es sich im Vorfeld zu reservieren. Am Ende unserer ersten Etappe in St. Leonhard kann ich euch die Familie Johann Ruhrnössel empfehlen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter führt der Weg zur Bründlkapelle. Diese wurde im Jahr 1728 am alten Ortschaftsweg von St. Leonhard nach Ennsedt errichtet. Bergauf geht es nun über den Haiderberg nach Langfirling und dann nach Waldfeld, wo bald der Galgenbühel erreicht ist. Hier befinden Sie sich bereits im Gemeindegebiet von Weitersfelden. 

Bergab, durch den Wald und entlang der Bundesstraße geht’s weiter bis zur Zwiischenstromwiese. Hier fließen Schwarze und Weiße Aist zusammen und bilden dadurch die Waldaist.

Danach verläuft der Johannesweg über Wiesen und Waldwege, vorbei am Naturkino und an der Ortschaft Nadelbach. Vorbei geht es auch an den Bauernhöfen der Silberberger Schnapsbrenner. Hier kann man sich mit guten Tröpfchen Selbstgebranntem oder Angesetztem für den Aufstieg zum Kammerer Kreuz wappnen. Von hier aus ist der Ausblick vom Ötscher bis hin zu den Alpengipfeln grandios.

Bevor man den Kaltenberger Ortsplatz erreicht, führt die Wanderstrecke an der Ursprungskapelle und am Augenbründl vorbei. Am Standort der Kapelle, so erzählt die Volkssage, sei einem Hirtenknaben an einem Lindenbaum einst die Muttergottes erschienen. Besonders sehenswert ist die Marien-Wallfahrtskirche mit spätgotischer Madonna aus der ersten Hälfte des 15. Jhdt. und mit der Joachim-Prugger-Orgel. Über den Kreuzweg mit seinen 14 Steinbloß-Kapellen führt der Weg bergab weiter nach Unterweißenbach, dem Hauptort der Region Mühlviertler Alm.

In Unterweißenbach sehenswert ist unter anderem die dem Hl. Nikolaus geweihte Pfarrkirche mit ihrem feinen Netzrippengewölbe. Ist der Markt durchquert, geht es steil bergauf zum Wegererstein. Lohn für den mühevollen Aufstieg auf die höchste Erhebung Unterweißenbachs ist der schöne Ausblick auf den Markt und nach Kaltenberg.

 

Weiter führt der Weg, vorbei an der Almhütte des Jagdmärchenparks Hirschalm, zur Einsiedlerklause. Der gesamte Hügel hat besondere Energien. Nicht umsonst steht ganz in der Nähe der Einsiedlerklause die Himmelsleiter, auf der sich Himmel und Erde begegnen.

 

 

       

Durch den Wald geht es weiter, bis zu einer Naturplattform, auf der das Harlingsedter Gipfelkreuz steht. Von hier bietet sich noch einmal eine herrliche Aussicht über die Landschaft des Mühlviertels, bevor man sich bergab auf den Weg nach Königswiesen aufmacht. Besonders sehenswert ist die Königswiesener Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Das 480 Felder zählende Schlingrippengewölbe der Pfarrkirche (aus dem Jahre 1520) hat Königswiesen unter den Gotik-Liebhabern zu einem heißen Tipp zwischen Stephansdom und Kölner Dom werden lassen.

Weiter geht es in die Ortschaft Mötlas, um den Bischofberg herum und wieder bergauf zur Ruine Ruttenstein. Die einstmals riesige, mit sieben Ringtürmen versehene Hochburg, deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückgeht, zählt noch heute zu den eindrucksvollsten Ruinen des Landes und ist erwiesenermaßen die größte Wehranlage Österreichs. Den wunderbaren Ausblick vom Turm und ein gutes Glas Most in der nahe gelegenen Schutzhütte sollte man ausgiebig genießen, bevor es zur Schlussetappe bis nach Pierbach zurück geht.

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Länge: rund 84 Kilometer
Gehzeit: drei oder vier Tagesetappen
Das stetige Auf und Ab der Landschaft verlangt einem so manche Kräfte ab. Bitte horchen Sie in sich hinein um Ihre Kondition gut einschätzen zu können, bevor Sie sich auf den Weg machen.

 

 

Weitere Infos:

Johannesweg

 

„Die Freie Spur“

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About The Author

Hannes Laner

Als einer der drei Begründer (Hannes Laner, Tom Wallner, Markus Stock) der Erztrophy und Botschafter der "Die Freie Spur" freut es mich besonders Euch bei uns in der Community begrüßen zu dürfen!

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